FAQ

1. Aus welchem Material sind die Bauelemente?

Styropor® ist eine weltweit bekannte Markenbezeichnung für ein Produkt der BASF AG, die Styropor® im Jahre 1951 entwickelt hat. Seit 1994 gibt es Neopor®. Neopor®-Elemente wurden in der Wärmedämmfähigkeit nochmals verbessert und sind erkennbar an ihrer grauen Farbe.

2. Wie lange hält ein Haus?

Die mit den Systembauelementen errichteten Gebäude entsprechen wegen ihrem  Betonkern der Haltbarkeit von Betonwänden. 

3. Welche und wieviel Beton braucht man?

Beton C16/20, 0.145 m3/ m2.

4. Ist EPS gesundheitsschädlich?

Nein. EPS wird FCKW-frei mit Wasserdampf aufgeschäumt und besteht zu 98% aus Luft.  Es ist absolut ungiftig und sogar für Lebensmittelverpackungen zugelassen.

5. Brennt EPS? 

Das verwendete Material ist schwer entflammbar und selbstverlöschend. Das heißt: Hält  man eine Flamme an das Polystyrol, dann brennt es und schmilzt. Nimmt man die Flamme  weg, so verlöscht das Feuer selbsttätig. Da die Wände verputzt oder mit Gipskartonplatten  verkleidet werden, findet ein direkter Kontakt mit Feuer gar nicht statt. Die Gefahr beim  Hausbrand geht vielmehr von der brennenden Inneneinrichtung des Hauses aus, nicht  vom Material der Schalungselemente.

6. Kann ich damit auch ein Mehrfamilienhaus bauen?

Ja. Bis zu einer Höhe von 22 m Fußbodenhöhe des obersten Stockwerks ist das Neopor®  Massivhaus-Bausystem zugelassen. 

7. Wie gut ist die Wärmedämmung?

Die Wärmedämmung einer Mauer ist äußerst hoch, eine Wand mit einer Stärke von 25 cm  entspricht der Wärmedämmung einer 60 cm Ziegelmauer.

8. Wie ist das Wohnklima?

Die Massivwand ist auch an der Innenseite gedämmt. Daher beträgt der  Temperaturunterschied zwischen Raumluft und Wand meist weniger als 1 Grad Celsius, auch bei größter Kälte. Die Wände sind luftdurchlässig. Zum Erreichen bester Luftqualität benutzen wir innen Gipsputz oder Gipskartonverkleidung, so können wir ein besseres Mikroklima als mit anderen Verputzarten gewährleisten.

9. Können die Häuser im Winter errichtet werden?

Ja, bis minus 5 Grad Celsius benötigt man durch die hohe Isolierung der  Systemebauelemente keinerlei Frostschutz für den Beton.

9. Können die Häuser im Winter errichtet werden?

Ja, bis minus 5 Grad Celsius benötigt man durch die hohe Isolierung der  Systemebauelemente keinerlei Frostschutz für den Beton.

10. Wie kann ich Bilder und Schränke aufhängen?

Hängeschränke werden natürlich im Betonkern der Wand befestigt. Hierzu verwenden Sie  einfach eine etwas längere Schraube und passende Dübel. Mit einem handelsüblichen Bohrhammer, bohren Sie die Löcher durch die innere Wärmedämmschicht hindurch in den Beton.

11. Wie sind Leitungen zu verlegen?

Mit einem Styroporschneider (Wärmemesser), mit welchem man das Polystyrol rasch und  ohne Schmutz bearbeiten kann. Natürlich kann man die Leitungen auch im Betonkern verlegen.

12. Wie kann man die Innenwände gestalten?

Mit Gipskarton, Gips, Fliesen, Holz, Stein… alles was Sie wünschen.

13. Lockt das Polystyrol Nagetiere?

Nein, Polystyrol ist biologisch neutral und für Tiere als Futter uninteressant.

14. Was ist teurer? Ein Ziegelhaus oder ein „Neopor®-Haus“?

Ein mit Neopor®-Systembauelementen errichtetes Gebäude ist im Vergleich zu einem  Ziegelgebäude, welches dieselben Kriterien der Wärmedämmung (Passivhaus, Niedrigenergiehaus), Schalldämmung, Festigkeit etc. erfüllt, um bis zu 20% günstiger. 

15. Welchen Energiebedarf hat man?

Weniger als 15 KWh/m2/Jahr.

16. Die Wände können nicht atmen!

Wände atmen nicht! Das ist ein fataler Irrglaube!  Diese Meinung ist längst überholt, sie hat sich aber offenbar in den Köpfen festgesetzt. Diese Theorie geht zurück auf Max von Pettenkofer, der sie im vorletzten Jahrhundert aufgestellt hat. Was eine Mauer für Wohnung und Haus darstellt, ist vergleichsweise die Haut bei Menschen. Wer viel Luft braucht, atmet nicht mit der Haut - das übernimmt Mund und Nase. Ein Haus atmet durch gezielte, kontrollierte Lüftungen, nie durch die Wände. Trotzdem wird gesundes Raumklima mit ausreichend Frischluftzufuhr fälschlicherweise mit dem Begriff „atmende Wände“ in Verbindung gebracht. Auch eine Wärmedämmung kann eine Wand nicht vom „Atmen“ abhalten.

Fenster und Türen erfüllen das Lüften (Atmen) in Haus und Wohnung. Eine  Lüftungsanlage automatisiert die Frischluftzufuhr. Wärmedämmung steigert durch angenehme Oberflächentemperaturen im Winter den Wohnkomfort und hilft Heizkosten sparen. Im Sommer kommt weniger Hitze durch die Dämmung und sorgt auch hier für Komfortgewinn!

17. Da muss doch irgendwo ein Haken sein?

Man hört immer wieder: „Das haben wir schon immer so gemacht”.  Was vor 40 Jahren noch State-Of-The-Art war, ist heute völlig veraltet. Man denke z.B. an die damals verwendeten Fenster mit Einfachverglasung oder an die aus einfachem Ziegel gebauten Häuser. Doch die Zeiten haben sich glücklicherweise geändert. Nehmen Sie sich daher die Zeit und setzen Sie sich mit dem modernen und energiesparenden sowie umweltschonenden Baussystem aus Neopor® auseinander.